Sportmedizin

Info-Heft zum Doping im Freizeitsport

NEU-ISENBURG (Smi). Sport ist gesund - aber auch im Breitensport werden Arzneimittel und Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung konsumiert. "Das gesundheitsgefährdende Potential solcher Wirkstoffe ist bei mißbräuchlicher Anwendung erheblich", heißt es in einem vom Robert-Koch-Institut herausgegebenen Heft zum "Doping beim Freizeit- und Breitensport".

Veröffentlicht: 21.11.2006, 08:00 Uhr

Die Broschüre gibt einen Überblick über die Häufigkeit von Doping in diesen Bereichen des Sports, nennt die Institutionen, die sich der Dopingbekämpfung verschrieben haben, listet die häufigsten Substanzen auf, die konsumiert werden, und nennt die häufigsten Gesundheitsschäden durch Doping sowie die Maßnahmen zur Prävention. Das Heft ist kostenlos erhältlich und auch als Download im Internet verfügbar.

Aus den wenigen verfügbaren Studien zum Doping außerhalb des Leistungssports ist bekannt, daß - wenn auch in geringem Maße - vor allem Kunden von Fitneßstudios Dopingmittel, vor allem Anabolika, konsumieren. Die Nebenwirkungen reichen von Depressionen bis hin zu Leberschäden und Herzinfarkten.

"Doping beim Freizeit- und Breitensport", Heft 34 der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, kann kostenlos bestellt werden beim Robert-Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail gbe@rki.de, Fax 030 / 1 87 54-35 13. Interessenten können die Broschüre auch unter www.rki.de im Internet herunterladen.

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