Influenza

Institute rufen zur Impfung auf

Die nächste Grippe-Saison kann wieder stärker ausfallen, warnen Robert Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Daher raten sie jetzt mit den Impfungen loszulegen.

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BERLIN. Risikogruppen sollten jetzt gegen Grippe geimpft werden, betonen Robert Koch-Institut (RKI), Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Mitteilung.

Zu den Gruppen gehören: medizinisches Personal, Menschen in Berufen mit hohem Publikumsverkehr, alle über 60-Jährigen, Schwangere sowie chronisch Kranke etwa mit Herzkrankheiten, Diabetes oder Asthma.

Die letzte Grippesaison war zwar ungewöhnlich schwach, doch die Nächste könne wieder stärker ausfallen, warnen die Institute. Relativ neu ist die Impfempfehlung für Schwangere.

"Während einer Schwangerschaft ist die Immunabwehr weniger aktiv", so BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Daher sei das Risiko für schwere Grippe-Komplikationen erhöht.Während der vergleichsweise leichten Grippewelle 2013/14 gingen immerhin 780.000 Menschen zusätzlich zum Arzt.

In der starken Saison des Winters zuvor waren es zehnmal so viele zusätzliche Arztbesuche gewesen. Diese Schwankungen im Zwei-Jahres-Rhythmus seien häufig, hieß es.

Der beste Zeitraum zur Impfung ist Oktober und November. Der saisonale Impfstoff setzt sich stets aus Bestandteilen der aktuell weltweit zirkulierenden Virustypen zusammen - in diesem Jahr ist er identisch mit dem des Vorjahres.

Trotzdem raten die Experten, sich erneut impfen zu lassen, weil der Schutz vermutlich nur eine Saison anhalte. (dpa)

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