Internisten rufen nach ambulanter Krebstherapie

BERLIN (gvg). Weg von Infusionen und hin zu einer überwiegend ambulanten Therapie: So sehen Experten den Weg der Krebstherapie in den nächsten Jahren.

Veröffentlicht:

Ein wichtiges Werkzeug dafür sei die Personalisierung der Krebstherapie, sagte der Gastroenterologe Professor Bertram Wiedemann von der Charité Berlin. Sie verbessere nicht nur die Effektivität der Therapie, sondern berge auch das Potenzial für eine bessere Verträglichkeit.

"Wir brauchen mehr orale Therapien, die zu Hause eingenommen werden können und die ein zumutbares Profil unerwünschter Wirkungen haben", so Wiedemann mit Blick auf den 117. Internistenkongress in Wiesbaden, bei dem personalisierte Medizin ein Schwerpunkt ist.

Die DGIM-Experten warnten aber vor Heilsversprechungen. Krebs sei noch längst keine normale chronische Erkrankung, sagte Dr. Nicole Jacobi aus Lübeck. Der Erfolg von Imatinib bei CML bleibe bisher eine Ausnahme.

Speziell bei soliden Tumoren müsse daher diskutiert werden, wie viel für eine oft nur geringe Verlängerung des Überlebens auf Dauer bezahlt werden könne.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Komplementärmedizin

Gefährdet Alternativmedizin das Überleben bei Brustkrebs?

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

© samunella / stock.adobe.com

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps