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Kommentar

Jungbrunnen - das ist jeder selbst!

Von Michael Hubert Veröffentlicht:

"Gibt es dagegen keine Pille?" - eine Frage, die Patienten häufig stellen. Oft wird aus der Frage ein Wunsch, mitunter eine Forderung. Doch gegen das eigene Fehlverhalten der Patienten - und auch der Kollegen - sind nun mal kein Kraut und keine Pillen gewachsen.

"Ich bin für mich selbst verantwortlich" ist leider eine Erkenntnis, die in unserer Gesellschaft zunehmend in Vergessenheit geraten ist. Dabei ist völlig klar: Eine vernünftige Ernährung, kombiniert mit regelmäßiger Bewegung und dem Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum sind ein wahrer Jungbrunnen. Das haben jetzt erneut zwei Studien eindrucksvoll bestätigt.

Auch gut ausgebildete Ärzte, hoch potente Arzneimittel und die beste medizinische Versorgung können eigenes, gesundheitsschädigendes Fehlverhalten nicht korrigieren. Das ist etwas, was Patienten immer wieder vor Augen geführt werden muss, mit dem Angebot, was sie wie ändern können. Auch wenn die Erfolgsaussichten gering scheinen: Kein Kollege sollte diese Chance auslassen.

Denn es gibt sie, die Patienten, die tatsächlich ihren Lebensstil ändern. Die sogar ihren Typ-2Diabetes verlieren. Das ist Ansporn und Motivation für die Aufklärung und gleichzeitig Vorbild für andere Patienten.

Lesen Sie dazu auch: Laufen gegen vorzeitigen Tod - Sterberate halbiert

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