ADHS

KBV wertet ihr Vertragsmuster als Erfolg

Vier Jahre nach dem Start eines Versorgungsvertrags für Kinder mit ADHS zieht die KBV Bilanz.

Veröffentlicht: 05.03.2013, 12:31 Uhr

BERLIN. Ein Modell aus der KBV-Vertragswerkstatt, das funktioniert: Vor rund vier Jahren ist das Konzept zur "qualitätsgesicherten Versorgung von Patienten mit Aufmersamkeits-Defizitsyndrom oder -Hyperaktivitätssyndrom (AD [H]S)" zunächst in Baden-Württemberg umgesetzt worden. Aus Sicht der KBV ein Erfolgsmodell.

Der Vertrag ist zunächst von regionalen Betriebskrankenkassen in Baden-Württemberg adaptiert worden, seit 2012 ist auch die DAK Gesundheit dabei.

Nach Aussagen von KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann erlaubt der Vertrag "intensivere und besser finanzierte Therapiemöglichkeiten" für die 2180 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, davon sind 228 Patienten bei den Betriebskassen im Südwesten eingeschrieben.

Die betroffenen Patienten sollen schneller als in der Regelversorgung erkannt, Wartezeiten auf Therapieplätze sollen reduziert werden.

Die verbesserte Therapie sei auch durch eine Evaluation der Universität Marburg für den Zeitraum von Oktober 2010 bis Februar 2013 belegt worden. In Baden-Württemberg arbeiten 212 Vertragsärzte und -psychotherapeuten in 45 Teams zusammen. (fst).

Mehr zum Thema

Kontrollierte Studie

ADHS-Therapie mit Computerspielen

Asperger-Syndrom und ADHS

Minderjähriger darf Merkzeichen „B“ bekommen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Internisten und MVZ fordern klare Worte der KVen

Rettungsschirm

Internisten und MVZ fordern klare Worte der KVen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden