Puerto Rico

Kampagne gegen Zika vorm Scheitern

Veröffentlicht:

SAN JUAN. Puerto Rico ist von der Zika-Epidemie erfasst worden und ist im Begriff, mit einer adäquaten Reaktion zu scheitern, meldet die New York Times. Die Infektionsrate schieße gen Himmel, die Gesundheitsbeamten lägen im Streit, Präventionsmaßnahmen seien in der Bevölkerung unbeliebt und der Zika-Beauftragte des Gouverneurs habe frustriert aufgegeben.

Außerdem hinterfragten die Medien noch immer den Zusammenhang zwischen Zika und Mikrozephalie, den die WHO als gesichert ansieht.

Während in Florida bisher 14 Infektionen registriert wurden, gehen Experten von mehreren tausend Infektionen pro Tag im US-Außengebiet Puerto Rico aus – inklusive bei bis zu 50 Schwangeren. Obwohl die Geburtenrate erstmals rapide gefallen ist, befürchten Experten hunderte Mikrozephalie-Geburten 2017.

Gynäkologen raten deshalb, Schwangerschaften wenn möglich vorerst aufzuschieben. (mmr)

Mehr zum Thema

Weltgesundheitsversammlung beginnt

Jahresversammlung der WHO startet ohne Pandemieabkommen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Suizidgedanken unter Semaglutid? Studie gibt Entwarnung

Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests