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Kassen zahlen 80 Millionen Euro für HPV-Impfung

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BERLIN (ble). Die Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird immer besser angenommen. Mit 70 500 Packungen verdoppelte sich die Abgabe an HPV-Impfstoffen im Oktober im Vergleich zu September, so das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut.

Von Januar bis Oktober 2007 gaben die Apotheken insgesamt knapp 190 000 Impfdosen ab. Die Kosten für die GKV betrugen in diesem Zeitraum 80 Millionen Euro. Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts sind seit Einführung des HPV-Impfstoffs der Firma Sanofi Pasteur MSD im Oktober 2006 in Deutschland und Österreich bis Januar 2008 etwa 700 000 junge Frauen geimpft und 189 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen gemeldet worden.

Im Sommer 2007 starb eine Frau nach einer Impfung an einem plötzlichen Herzstillstand. Bei ihr, wie auch beim Tod einer Frau in Österreich, konnte indes kein Zusammenhang zwischen dem Tod und der Impfung festgestellt werden, so die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMEA.

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