TIPP DES TAGES

Kein Tee oder Kaffee zu Eisenpräparaten

Veröffentlicht: 03.07.2008, 05:00 Uhr

Patienten, die Medikamente gegen Eisenmangel oder Blutarmut erhalten, sollten mindestens zwei Stunden vor und nach der Einnahme keinen Tee oder Kaffee trinken. Denn die Gerbstoffe dieser Getränke binden die Eisenionen im Magen. Deshalb wird das Eisen ausgeschieden, anstatt über die Darmwand in den Blutkreislauf zu gelangen.

Darauf hat die Techniker Krankenkasse in einer Mitteilung hingewiesen. Außerdem ist bei Schmerzmitteln mit Tee, Kaffee oder Cola Vorsicht geboten. Denn das darin enthaltene Koffein verstärkt die Wirkung der Analgetika.

Enthalten die Schmerzmittel selbst Koffein, kann die Extradosis zu Herzflattern führen. Ebenfalls ist bei manchen Asthmamitteln zu beachten: Koffein kann die Wirkung von Theophyllin verstärken, das häufig in der Asthmatherapie angewandt wird. Die Folgen können Unruhe, Schlafstörungen oder Herzklopfen sein.

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