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Kleinste Reste des Tumors werden bei Op erkannt

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SEATTLE (eb). Mit einem neuen Marker können Chirurgen Krebsgewebe während der Op sichtbar machen. Damit wird zum einen die vollständige Entfernung eines Tumors sichergestellt und zum anderen, dass nicht zu viel Gewebe entfernt wird. Dies sei besonders bei Hirntumoren von Bedeutung, da gesundes Gewebe geschont werden soll, so aber die Rezidivgefahr groß ist, betonen die US-Forscher vom Kinderkrankenhaus in Seattle.

Der Tumormarker besteht aus Chlorotoxin, einem Peptid aus Skorpiongift, und einem Farbstoff, der unter Infrarotlicht leuchtet. Mit dem Marker können Tumorreste von etwa 2000 Krebszellen entdeckt werden - während der Op. Mit bisherigen Methoden sei das nur bei Krebsgewebe mit mehr als einer Million Zellen gelungen. Die Methode sei damit 500 mal empfindlicher als ein hochauflösendes MRT.

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