Osteoporose

Kombipräparat mit Mineralstoffen behebt Kalziummangel

MÜNCHEN (eim/ikr). Wichtig für die Prävention osteoporotischer Frakturen ist der Aufbau einer stabilen Knochensubstanz. Ausschlaggebend dafür sei eine ausreichende Versorgung mit Kalzium, Vitamin D und Vitamin K, so Professor Elmar Keck aus Wiesbaden.

Veröffentlicht: 17.07.2006, 08:00 Uhr

Über die Ernährung gelinge dies jedoch häufig nicht, besonders nicht in Lebensphasen mit erhöhtem Kalziumbedarf. Hier kann ein Nahrungsergänzungsmittel helfen.

Die durchschnittliche Kalzium-Zufuhr über die Nahrung liegt nach Angaben von Keck in Deutschland bei nur 580 mg pro Tag. Das genüge keineswegs für Frauen nach der Menopause sowie für Männer über 60 Jahre. Sie sollten nach der neuen Osteoporose-Leitlinie des Dachverbands Osteologie täglich 1200 bis 1500 mg Kalzium mit der Nahrung aufnehmen. Sei dies nicht gewährleistet, sollten Kalzium-Präparate eingenommen werden.

    Nach der Menopause sind bis zu 1500 mg Kalzium pro Tag nötig.
   

Um einen Kalzium-Mangel auszugleichen, eignen sich Nahrungsergänzungsmittel wie CalciProtect®. Eine Kapsel dieses Mittels enthält außer 578 mg Kalziumkarbonat aus Eischalenpulver (entspricht 210 mg Kalzium) auch Spurenelemente wie Strontium, Eisen, Kupfer, Fluor, Zink, Chrom und Bor, sagte Keck bei einer Veranstaltung des Unternehmens TRB Chemedica in München.

In jeder Kapsel befinden sich auch 2,5 µg Vitamin D3 zur Verbesserung der Kalziumabsorption sowie 30 µg Vitamin K zur Förderung der Kalziumeinlagerung. Vitamin K kommt als Vitamin K1 (Phyllochinon) in grünem Gemüse, Früchten, Kartoffeln vor sowie in tierischen Organen wie Leber und Herz als Vitamin K2 (Menachinon). Die tägliche Zufuhr sollte 100 bis 200 µg betragen.

Es gebe auch Hinweise, daß das Nahrungsergänzungsmittel die Knochenmineraldichte an Lendenwirbelsäule und proximalem Femur erhöht, so Keck. Das Mittel sollte dreimal täglich mit einem Glas Wasser vor oder zur Mahlzeit eingenommen werden. Dies sollte unbedingt beachtet werden, da Kalzium dem Organismus nur in geringer Dosierung angeboten werden sollte, um eine ausreichende Absorption zu erreichen.

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