ZNS-Tumoren/Hirntumor

Krebs-Auszeichnung für Kinderarzt

HEIDELBERG (eb). Dr. Stefan Pfister aus Heidelberg erhält den mit 10.000 Euro dotierten Alfred-Müller-Preis 2011. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Preis gestiftet und gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ausgeschrieben.

Veröffentlicht: 14.09.2011, 16:31 Uhr

Pfister leitet im DKFZ eine Arbeitsgruppe in der Abteilung Molekulare Genetik. Gleichzeitig arbeitet er als Kinderarzt in der Abteilung Pädiatrische Onkologie des Universitätsklinikums Heidelberg.

Pfister und seine Mitarbeiter konnten zeigen, dass in den Zellen von Glioblastomen das Erbgut auf charakteristische Weise verändert ist.

Dabei weist jeder Patient andere Veränderungen auf, die mit dem Grad der Bösartigkeit seiner individuellen Krebserkrankung in Zusammenhang stehen. Dazu zählen etwa die Vervielfältigung oder Verluste bestimmter Erbgutbereiche oder ganzer Chromosomen.

Risikogruppen lassen sich klassifizieren

Anhand solcher genetischer Merkmale lassen sich jetzt Risikogruppen klassifizieren, die unterschiedlich schwer verlaufen. Bei sehr guter Prognose können Ärzte zum Beispiel weniger intensiv behandeln und damit mögliche Spätfolgen reduzieren.

Bestimmte Hochrisikopatienten dagegen, die mit den üblichen klinischen und feingeweblichen Untersuchungen nicht erfasst werden, können nun von Anfang an intensiver behandelt werden, was ihre Heilungschancen verbessert.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Was wir jetzt zu COVID-19 erforschen müssen

„CoronaUpdate“-Podcast

Was wir jetzt zu COVID-19 erforschen müssen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden