Neuro-psychiatrische Krankheiten

Krebsarznei gegen Querschnittslähmung?

Veröffentlicht:

MARTINSRIED (eb). Das Krebsmedikament Taxotere fördert offenbar die Regeneration verletzter Nervenzellen im ZNS. Das haben Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried herausgefunden (Science online).

Nach Angaben der Forscher stabilisiert das Taxan die Mikrotubuli in den Neuronen, sodass die Ordnung der Tubuli bestehen bleibt und eine verletzte Nervenzelle wieder auswachsen kann. Zudem verhindert es die Bildung eines Hemmstoffs im Narbengewebe.

Zwar entstehen noch Narben. Sie sind jedoch schwächer ausgeprägt als ohne den Einfluss des Taxans. Am Rückenmark verletzte Ratten konnten nach der Therapie besser laufen, teilt das Institut mit.

Mehr zum Thema

PANDEMIC-Studie

Neurologische Komplikationen häufig Grund für COVID-Tod

Rauschmittel in der Pandemie

Drogenkonsum im Lockdown: Wohnzimmer statt Technoparty

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Warten auf den PCR-Test: Abstrichröhrchen.

© Uwe Anspach / dpa

Bund-Länder-Runde am Montag

Corona-PCR-Tests: Ärzte und MFA sollen jetzt doch Vorrang erhalten

Ein Mann geht auf der Theresienwiese an einem Plakat der Aufschrift "Impfen" vorbei.

© Sven Hoppe/dpa

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Länder attackieren Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen