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Forscher

Kuba soll Zika-Infektionen nicht gemeldet haben

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HAVANNA. Kuba soll einem Bericht zufolge Tausende Zika-Fälle im Jahr 2017 nicht gemeldet haben. Behörden des sozialistischen Karibikstaats hätten die Infektionen nicht der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation mitgeteilt, so das Magazin „New Scientist“ am Dienstag.

US-Forscher der Uni Yale gingen demnach davon aus, dass rund 5700 Menschen in Kuba mit dem Virus infiziert wurden. Das Land habe offiziell aber nur rund 1900 Infektionen gemeldet, berichtet das Magazin.

Die Forscher untersuchten 184 Reisende, die sich mit Zika angesteckt hatten und fanden heraus, dass sich 95 Prozent von ihnen in Kuba aufgehalten hatten. Sie sprachen von einem verdeckten Zika-Ausbruch in der zweiten Jahreshälfte 2017, wie „New Scientist“ berichtete. (dpa)

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