Direkt zum Inhaltsbereich

Leukämie-Selbsthilfegruppe mit dem Best Practice Award geehrt

Der 1. Preis des Best Practice Awards für eine Stärkung der Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegekräften und Patienten geht in diesem Jahr an die Leukämie-Selbsthilfegruppe Berg und Tal aus Essen.

Veröffentlicht:

BERLIN (erf). Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs sind alle Beteiligten - Patient, Arzt und Angehörige - erheblichen Belastungen ausgesetzt. Dabei ist hier eine intakte Kommunikation besonders wichtig. In diesem Zusammenhang verleiht das Unternehmen Novartis Oncology bereits zum 3. Mal den Best Practice Award. Unter dem Motto "Mehr Dialog bei Krebs" werden Projekte ausgezeichnet, die sich um eine Verbesserung dieser Kommunikation verdient machen. Insgesamt drei Preise wurden beim Krebskongress in Berlin verliehen. Diese Förderung durch das Unternehmen wird von der Deutschen Krebsgesellschaft unterstützt.

Den 1. Preis des Best Practice Awards, dotiert mit 5000 Euro, erhielt die Selbsthilfegruppe Berg und Tal, geleitet von dem Psychoonkologen Klaus F. Röttger vom Uniklinikum Essen. In ihr haben sich Leukämie-Patienten zusammengeschlossen. Sie bedient den Informations- und psychosozialen Betreuungsbedarf.

In diesem Zusammenhang werden viele multimediale Materialien angeboten, etwa ein 20-minütiger Videofilm über eine Patientin nach einer Stammzelltransplantation. Ebenfalls sind Info-CDs erhältlich, die den Patienten etwa erklären, wie sie sich nach einer Transplantation am besten ernähren. Im Internet finden unter www.bergundtal-ev.de Betroffene unter anderem Termine zu Treffen sowie Berichte von Vereinsmitgliedern und persönliche Erfahrungen bei der Spendersuche.

Der 2. Preis ging an den Verbund Pädiatrische Onkologie Weser-Ems, koordiniert durch Professor Hermann Müller aus Oldenburg. Mit dem 3. Preis wurde die Anlaufstelle für Patienten mit Ösophagus-Ca unter der Leitung von Professor Elfriede Bollschweiler aus Köln geehrt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Primäre und sekundäre Formen

Immundefekte erkennen: So klappt’s in der Praxis

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte

Möglicher Ansatz für Screening

Schützt IgE im Serum vor einer CLL?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Atypische Stirnfalten: Wo kommen sie her?

Tipps von KI-Expertin

So hilft Künstliche Intelligenz den MFA im Praxisalltag

Lesetipps
Eine Puppe liegt dreckig auf dem Boden.

© fotogeng / stock.adobe.com

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Wenn das Bindegewebe im Becken an Spannung verliert oder geschädigt wird, droht ein Descensus genitalis. Wichtig sind Aufklärung und Beratung der betroffenen Frauen.

© H_Ko / Stock.adobe.com

Genitalsenkung

Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau