Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Lichtblick für Frakturgefährdete

Ingrid KreutzVon Ingrid Kreutz Veröffentlicht:

Die Zeiten von vor 1999 werden wohl nicht wiederkommen, als die Knochendichtemessung noch eine nahezu uneingeschränkte Kassenleistung war. Aber das ist auch nicht notwendig! Inzwischen wäre man schon sehr zufrieden, wenn wenigstens Patienten mit starken Risikofaktoren die Knochendichtemessung vor der ersten Fraktur bezahlt bekämen, damit sie rechtzeitig behandelt werden können -denn mit jeder Fraktur steigt das Risiko für weitere Brüche drastisch an. Dieser Traum ist jetzt für einige der Betroffenen näher gerückt.

Nach seinem positiven Vorbericht ist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) jetzt auch im Abschlussbericht zu einer positiven Bewertung der Knochendichtemessung zumindest bei Frauen in der Postmenopause gekommen. Demnach können auch Frauen, die noch keine Fraktur hatten, durch Knochendichtemessung einen Nutzen haben. Das lässt hoffen, dass bald auch wieder Patienten ohne Fraktur, aber Risikofaktoren wie multiple Stürze oder Untergewicht die Osteodensitometrie bezahlt bekommen. Zu entscheiden hat das nun der G-BA als der Auftraggeber des IQWiG.

Lesen Sie dazu auch: IQWiG: Auch Frauen ohne Fraktur profitieren von Knochendichtemessung

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Konservative Behandlung

Nach distaler Radiusfraktur auf Risikogruppen achten

Heilung wird nicht gestört

Keine Angst vor Bisphosphonaten bei frischen Frakturen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Patienten mit DMD profitierten von einer über 24-wöchigen Vamorolon-Therapie im Vergleich zu einer Therapie mit Prednison in Bezug auf das Längenwachstum

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [14]

Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)

Erstes dissoziatives Kortikosteroid zugelassen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Santhera (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Stürze vermeiden!

Synkopen wegen Blutdruck-Schwankungen: Worauf es dann ankommt

Global-Burden-of-Disease-Erhebung

Weltweit immer mehr Fälle von Anorexie und Bulimie

Lesetipps
Ein Kind erhält eine Spritze und schaut ängstlich weg.

© yanadjan / stock.adobe.com

Vom Schmerzgel bis zum Wiegenlied

Zehn Strategien gegen Impfstress

Die Rückseite eines jungen Mannes mit großflächigen Tätowierungen.

© PeopleImages / Getty Images / iS

Kasuistik

Lebensgefahr! Tattoo mit schockierenden Folgen

Nahaufnahme des rechten Handegelenks eines Patienten das mit einer Handgelenksschiene ruhig gestellt ist.

© Ondrej Novotny / stock.adobe.com

Therapie der ersten Wahl

Was bringt eine Handgelenksschiene beim Karpaltunnelsyndrom?