Machtspiel um Akupunktur

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LÜNEBURG (cben). Eine praktische Ärztin aus Lüneburg in Niedersachsen arbeitet seit Jahren als ausgewiesene Expertin für Akupunktur. Trotzdem darf sie keine Zusatzbezeichnung Akupunktur erwerben. Das Problem: Ihr fehlt der Facharzttitel.

Denn dieser ist in Niedersachsen anders als in manchen anderen Bundesländern Bedingung für die Zulassung zur Prüfung. Die Hausärztin aus Lüneburg ist in der Bredouille. Immerhin macht die Akupunktur 50 Prozent der Arbeit in ihrer Praxis aus.

Manche betroffenen Ärzte haben das Problem elegant umgangen. Sie meldeten sich bei ihrer Ärztekammer ab und für die Akupunkturprüfung in einer anderen Kammer mit Übergangsregelung an. Nach Erhalt der Zusatzbezeichnung kehrten sie dann zurück.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Die Realität sieht anders aus

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