Kurz notiert

Malaria-Risiko bei Diabetes erhöht

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BERLIN (eis). Auch in Afrika südlich der Sahara nehmen die Raten von Typ-2-Diabetes zu. Das liegt vor allem daran, dass viele Menschen dort zu einem westlichen Lebensstil mit ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel übergehen.

Diabetiker haben dabei ein erhöhtes Risiko für Infektionen, wie Forscher um Dr. Frank Mockenhaupt von der Charité in Berlin im Oktoberheft der Zeitschrift "Emerging Infectious Diseases" (Oktoberheft) berichten. In einer Studie haben die Tropenmediziner belegt, dass die Wahrscheinlichkeit für Malaria bei Typ-2-Diabetikern in Ghana nahezu 50 Prozent höher ist als bei Nicht-Diabetikern.

Je schlechter die Stoffwechseleinstellung war, desto höher lag das Risiko für Malaria.

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