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Malaria-Zahlen sind weiter zurückgegangen

BERLIN (ug). 628 Malaria-Infektionen wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin im vergangenen Jahr gemeldet. Das sind 80 weniger als 2004 und sogar 192 weniger als im Jahr 2003. Sechs der Patienten sind im vergangenen Jahr an Malaria gestorben.

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Seit dem Jahr 2001 - da hat es noch 1049 Malaria-Patienten in Deutschland gegeben - meldet das RKI jährlich geringere Malaria-Zahlen. Fast alle Malaria-Patienten in Deutschland überleben die Infektion.

Vor dem Jahr 2000 starben jedes Jahr in Deutschland etwa 20 Menschen an Malaria - so viele wie in keinem anderen westlichen Industriestaat. Danach sank diese Zahl auf fünf Todesfälle (2000 und 2003), drei (2002) oder gar nur zwei (2004).

Die meisten der im vergangenen Jahr eingeschleppten Infektionen (88 Prozent) stammen wie in den Vorjahren aus Afrika, vor allem aus Ghana, Nigeria, Kamerun und Kenia. 78 Prozent der Patienten hatten dementsprechend auch eine Malaria tropica. Je acht haben sich in Brasilien und Indonesien infiziert - die beiden Länder sind die wichtigsten Infektionsländer außerhalb Afrikas.

Eine Patientin habe die Malaria vermutlich in Deutschland erworben, so das RKI. Die meisten Infizierten waren zwischen 20 und 49 Jahren alt. In einigen Altersgruppen (etwa 30 bis 39) waren die Inzidenzen bei Männern mehr als doppelt so hoch wie bei Frauen.

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