Seltener Fall

Mann stirbt nach Schmusen mit Hund an Infektion

Ein 63-jähriger Mann hat sich wohl über den Speichel seines Hundes mit dem Bakterium Capnocytophaga canimorsus infiziert. Er starb an multiplem Organversagen.

Veröffentlicht: 30.11.2019, 17:18 Uhr

Bremen. Ein Mann ist in Bremen nach dem Schmusen mit seinem Hund an einer Infektion gestorben. Bei dem 63-jährigen, immunkompetenten Patienten sei das Bakterium Capnocytophaga canimorsus nachgewiesen worden, das im Hundespeichel vorkommt, berichten die behandelnden Ärzte vom Rotes-Kreuz-Krankenhaus RKK in Bremen.

Der Mann kam im August 2018 mit Anzeichen einer Sepsis ins Krankenhaus. Er starb trotz Antibiotikatherapie rund zwei Wochen später an multiplem Organversagen, schreiben die Ärzte im „European Journal of Case Reports in Internal Medicine“ (online 9. Oktober). Der Mann sei zuvor von seinem Hund abgeleckt, aber nicht gebissen worden.

Weltweit sei bislang erst ein weiterer Patient mit einem so schweren Krankheitsverlauf bekannt, der weder gebissen wurde, noch ein geschwächtes Immunsystem aufwies, betont das RKK. (dpa)

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