New York

Masern-Notstand für Teile Brooklyns verhängt

Nach einem Anstieg der Masern-Fälle hat New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio einen Notstand für Teile des Stadtviertels Brooklyn ausgerufen.

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NEW YORK. Im US-Bundesstaat News York machend derzeit Masernausbrüche Sorgen. Nun soll sich nach dem Willen des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio jeder, der in bestimmten Teilen des Viertels Williamsburg lebt, gegen Masern impfen lassen – und zwar innerhalb von 48 Stunden.

Ansonsten drohten Strafen von bis zu 1000 Dollar (etwa 890 Euro), sagte de Blasio am Dienstag bei einer Pressekonferenz. In den betroffenen Teilen Brooklyns leben hauptsächlich orthodoxe Juden. Gerade unter Ultraorthodoxen finden sich häufig Ressentiments gegenüber Impfungen.

Seit Oktober 2018 wurden 285 Fälle von Masern in New York registriert. 2017 waren es insgesamt nur 2 Fälle. Es soll sich um den größten Masernausbruch seit 1991 handeln.

Vor kurzem hatte auch Rockland County, ein Bezirk nördlich der Metropole New York, einen Masern-Notstand ausgerufen und zu drastischen Maßnahmen inklusive pekuniärer Sanktionen gegriffen. Dem Maser-Ausbruch waren Erkrankungswellen in Washington, Kalifornien, Texas und Illinois vorausgegangen. (run/dpa)

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