Dermatologen berichten

Mehr Handekzeme in Corona-Zeiten

Der Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD) hat seine Mitglieder online zu Handekzemen in den Praxen befragt – und deutliche Corona-Folgen festgestellt.

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Euskirchen. Die Coronapandemie beeinflusst auch die Versorgungsleistung der Dermatologen: Eine Umfrage des Berufsverbands Deutscher Dermatologen (BVDD) kommt zu dem Ergebniss, dass seit Beginn der Corona-Maßnahmen in Deutschland eine deutliche Zunahme an Handekzemen in den Hautarzt-Praxen festgestellt wurde.

Rund 55 Prozent der insgesamt 530 Umfrage-Teilnehmer gibt laut BVDD an, dass der Anteil der täglich in ihrer Praxis versorgten Handekzempatienten zurzeit bei bis zu 30 Prozent liegt.

Dabei scheint das Verhältnis zwischen medizinischem Personal und Allgemeinbevölkerung relativ ausgeglichen: Je 24 Prozent der Befragten behandeln der Umfrage zufolge „mehr medizinisches Personal“ beziehungsweise „mehr Allgemeinbevölkerung“. „Deutlich mehr medizinisches Personal“ bemerken rund fünf Prozent der Befragten.

Immerhin 71 Prozent der teilnehmenden Dermatologen gaben an, bei beruflicher Auslösung des Handekzems oder bei oder bei pflegenden Angehörigen mit Handekzem eine Meldung bei der Berufsgenossenschaft durchgeführt zu haben. (mu)

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