Direkt zum Inhaltsbereich

Neue Technik

Mehr Sorgfalt bei Uterus-Op

Eine neue Op-Technik soll es künftig ermöglichen, bei minimal-invasiven Eingriffen am Uterus Gewebe stets komplett entnehmen zu können.

Veröffentlicht:

MANNHEIM. Um größeres Gewebe bei einer endoskopischen OP im Bauchraum, etwa am Uterus, zu entfernen, muss es zunächst im Körper zerkleinert werden. Mit der herkömmlichen Methode verbleiben dabei regelmäßig winzige Teile im Körper, teilt die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) mit.

Das sei meist nicht gravierend, da es sich üblicherweise um gutartige Tumoren handele. Problematisch werde es aber, wenn es bösartig verändertes Gewebe sei, das von gutartigem normalerweise optisch nicht zu unterscheiden ist. Schon wenige verbliebene Zellen im Körper könnten die Prognose für Patientinnen erheblich verschlechtern.

Daher richtet sich das Augenmerk nun auf Alternativen, bei denen der Vorteil der minimal-invasiven OPs nicht durch medizinische Nachteile erkauft wird.

Genau hier setzt die Technik an, die Privatdozent Dr. Amadeus Hornemann von der Frauenklinik der UMM gemeinsam mit einer Projektgruppe des Fraunhofer-Instituts und einem Hersteller von Spezialmessern, der Firma Alfred Giesser Messerfabrik GmbH aus Winnenden, entwickelt.

Uterus- und Myom-Gewebe wird dabei nicht nur im notwendigen Maß zerkleinert, sondern auch so abgesaugt, dass keine Spuren davon mehr im Körper bleiben. (eb)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Pityriasis versicolor

© iStock / C5C

Kleienpilzflechte im Sommer

Pityriasis versicolor sicher erkennen und gezielt behandeln

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Abb. 1: Ofatumumab-Konzentrationen in der Muttermilchh

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

Flexiblere Familienplanung durch kürzere Kontrazeptionszeit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Esteban Roman Garcia hat einen modernen OP eingerichtet, mit allen erforderlichen Geräten, um effizientes Arbeiten zu ermöglichen.

© privat

Praxismanagement

Arzt und Unternehmer: Chirurg in Ostwestfalen auf Expansionskurs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: dem Finanzdienstleister MLP SE, Wiesloch
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Springer Medizin Gala

Preisträger des Springer Medizin Charity Awards feierlich gekürt

Lesetipps
Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2026 in der Kategorie Specialist Care:

© Marc-Steffen Unger

Fortgeschrittenes kleinzelliges Lungenkarzinom

Galenus-Preis 2026: Imdylltra® gewinnt in der Kategorie Specialist Care