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Grippeindex KW 44/2020

Mehr stationär behandelte Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen

Mehr stationäre Therapien wegen Atemwegsinfektionen gab es in der vergangenen Woche: COVID-19 ist häufig, Influenza noch selten.

Veröffentlicht:

Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der Woche zum 30. Oktober (44. KW) im Vergleich zur Vorwoche bundesweit stabil geblieben, berichtet das Robert Koch-Institut. Im ambulanten Bereich (AG Influenza) wurden im Vergleich zur Vorwoche mehr Arztbesuche wegen ARE registriert, die Werte liegen über den Werten der Vorjahreszeiträume.

Die Zahl stationär behandelter Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen (SARI) ist in der 43. KW stark angestiegen, so die ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI). Jeder dritte Betroffene war an COVID-19 erkrankt.

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In 21 von 41 eingesandten Sentinelproben wurden respiratorische Viren identifiziert: 19 Proben mit Rhinoviren und zwei mit SARS-CoV-2. Influenzaviren wurden nicht nachgewiesen. „Aufgrund der geringen Zahl eingesandter Proben ist aber keine robuste Einschätzung zu den zirkulierenden Viren möglich“, betont das RKI dazu. In KW 44 wurden 14 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet, seit der 40. KW waren es 67 Fälle.(eb)

Weitere Informationen unter http://influenza.rki.de

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