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Meningitis breitet sich in Afrika aus

BERLIN (ug). Von Senegal bis Äthiopien zieht sich der sogenannte afrikanische Meningitis-Gürtel. Wer einen längeren Aufenthalt in der Region plant, sollte gegen Meningokokken-Meningitis geimpft sein.

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Das epidemische Gebiet habe sich ausgeweitet, warnte Dr. Ole Wichmann vom Robert-Koch-Institut auf einem reisemedizinischen Forum in Berlin, das das Centrum für Reisemedizin, das Auswärtige Amt und das Tropeninstitut Berlin veranstalteten.

Im Gebiet des Meningitis-Gürtel kommt es alle fünf bis zwölf Jahre zu vor allem durch den Serotyp A verursachten Ausbrüchen, die jeweils etwa zwei bis drei Trockenzeiten (Dezember bis Juni) anhalten. Doch in den letzten Jahren habe es Meningitis-Ausbrüche auch in Ländern außerhalb des Gürtels gegeben, etwa in Tansania und Uganda (Januar 2006) oder in Angola und Mozambik im Süden.

Häufiger werden auch Epidemien, die durch den Serotyp W-135 verursacht sind, der von Mekka-Pilgern mitgebracht wird. Reisemedizinische Berater müssen sich also jeweils über die aktuelle Situation im Zielland informieren, so Wichmann.

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