Mikroskopische Kolitis im Überblick

Veröffentlicht:

Andreas Tromm (Hrsg.): Mikroskopische Kolitis, UNI-MED Science, 1. Auflage, Bremen 2008, 56 Seiten, 27 Abbildungen, Hardcover, ISBN 978-3-8374-1044-0; 39,80 Euro

Rund um das Krankheitsbild der mikroskopischen Kolitis informiert ein Buch aus dem UNI-MED-Verlag, herausgegeben von Professor Andreas Tromm.

Der Terminus mikroskopische Kolitis umfasse dabei ja die Entitäten der kollagenen und lymphozytären Kolitis, die auch unter dem Syndrom der wässrigen Diarrhöen zusammengefasst werden, wie Tromm im Vorwort schreibt. In der Vergangenheit hätten die Empfehlungen zur Therapie im Wesentlichen auf kasuistischen Mitteilungen und persönlichen Erfahrungen beruht. Auf dieser Basis, so Tromm, seien Medikamente zur Therapie vorgeschlagen worden, die symptomatisch wirkten oder antientzündliche oder antibakterielle Ansatzpunkte hatten.

Das Buch "Mikroskopische Kolitis" informiert nun unter anderen über kontrollierte Therapiestudien, aus denen evidenzbasierte Therapieempfehlungen resultieren. Im Jahre 2005 sei Budesonid als erste Substanz weltweit zur Therapie bei Patienten mit kollagener Kolitis in mehreren europäischen Ländern zugelassen worden, erinnert Tromm. Und im Jahre 2007 sei die Zulassung von Budesonid für diese Indikation auch in Deutschland erfolgt. (sec)

Mehr zum Thema

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Daten aus der UK Biobank

Fünf Lebensstilfaktoren können wohl ein Reizdarmsyndrom verhindern

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests