Muskeltraining stärkt die Manneskraft

NEU-ISENBURG (mut). Mit einfachen Übungen können Männer zuhause etwas für ihre Potenz tun: Ein Training der Beckenbodenmuskeln erleichtert zum einen eine Erektion, indem es die arterielle Durchblutung verbessert, zum anderen erhöht die gestärkte Muskulatur die Penis-Rigidität.

Veröffentlicht:

Um die Penisdurchblutung zu verbessern, empfiehlt der Androloge Privatdozent Frank Sommer aus Köln etwa das Skipping: Dazu müssen die Männer auf der Stelle treten und die Knie möglichst weit anheben. Phasen mit schnellem Laufen wechseln mit Phasen langsamer Bewegung. Damit lasse sich die Potenz bei Männern mit ED deutlich bessern, so Sommer in der Zeitschrift "Der Mann" (1, 2004, 24).

Häufig gelingt Männern zwar noch eine Erektion, sie hält aber nicht lange genug an und der Penis wird nicht hart genug. "Hier kann man durch ein gezieltes Training des M. ischiocavernosus (IC-Muskel) einer manifesten ED vorbeugen", so Dr. Rainer Hartwich vom Zentrum für Repotenz-Behandlung in Bad Liebenstein zur "Ärzte Zeitung".

Ein Training des IC-Muskels erhöht den intrakavernösen Druck und sorgt für eine gute Rigidität. Zum Training empfiehlt Sommer den Männern, sich etwa vorzustellen, sie hätten ein Geldstück zwischen der Gesäßmuskeln, das sie mit den Muskeln festhalten müssen.

Sommer hat den Nutzen solcher Übungen in einer Studie bei 124 Männern mit moderater venös bedingter ED geprüft: Bei 80 Prozent der Männern, die vier Monate lang dreimal wöchentlich trainierten, wurde die Potenz gebessert.

Infos zu Übungen gibt es unter www.maennergesundheit.info, Kurse unter www.repotenz-zentrum.de

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein Mann im Krankenhaus beim Essen.

© fresnel6 / stock.adobe.com

Neue S3-Leitlinie

Ernährungs-Screening bei Menschen mit Krebs sollte Routine werden

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe