Psychische Erkrankungen

NRW-Ministerin fordert Entschleunigung

In Deutschland werden immer mehr Menschen psychisch krank. Veränderungen im Gesundheitswesen allein helfen nicht, dies zu stoppen, sagt die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Steffens.

Veröffentlicht: 03.09.2013, 11:02 Uhr

KÖLN. Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen psychisch erkranken, hält die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) eine breite gesellschaftliche Debatte über die Lebensbedingungen für notwendig.

"Allein durch Veränderungen des Gesundheitswesens werden wir die Zunahme psychischer Erkrankungen nicht stoppen können", sagte die Ministerin. Es müsse gelingen, das Leben zu entschleunigen und den Stress auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Das schaffe aber fast niemand allein.

Parallel setzt sie auch auf den Ausbau der Behandlungsmöglichkeiten für psychisch Kranke. Der neue Landeskrankenhausplan sieht ab 2015 eine Ausweitung der Behandlungsplätze um 12,5 Prozent auf mehr als 20.000 vor.

Im ambulanten Sektor unterstütze das Land Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern zur Erprobung neuer Versorgungsmodelle, heißt es in einer Mitteilung. Sie sollen zum Ziel haben, stationäre Aufenthalte durch frühzeitige ambulante Hilfe zu vermeiden. (iss)

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