Direkt zum Inhaltsbereich

Nerven im Verdauungstrakts fördert Adipositas

NANTES/MÜNCHEN (eb). Eine zucker- und fettreiche Diät verhindert die Zerstörung der Nervenzellen des enterischen Nervensystems (ENS) - mehr als 100 Millionen Neuronen entlang des Verdauungstrakts - und fördert dadurch Adipositas.

Veröffentlicht:

Das haben Forscher des französischen Instituts für Gesundheitswesen und medizinische Forschung Inserm in Zusammenarbeit mit der TU München herausgefunden.

Die Forscher haben gezeigt, dass die Diät, wenn sie jungen Mäusen verabreicht wird, den Verlust an ENS-Neuronen vorbeugt, während diese Nervenzellen bei den Kontrolltieren verschwinden.

Sie vermuten, dass die Diät, indem sie die natürliche Entwicklung des ENS verhindert, den Verdauungstrakt daran hindert, sich an eine entsprechende Diät im Erwachsenenalter anzupassen.

Schnelle Magenentleerung

Der "junge" Phänotyp des ENS würde so erhalten bleiben und einer Lebensperiode entsprechen, bei der die Nahrungsaufnahme maximal ist.

Bei Tieren, die eine zucker- und fettreiche Diät erhalten, verläuft die Magenentleerung zu schnell. Dadurch nehmen die Sättigungssignale ab und die Nahrungsaufnahme wird erhöht, was die Adipositas-Entwicklung begünstigen könnte.

Das gleiche Phänomen der beschleunigten Magenentleerung wird auch bei Adipositas- Patienten beobachtet.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Doch kein Synergismus?

Trainingseffekte womöglich durch Metformin abgeschwächt

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Lesetipps
Dreidimensionale gerenderte Darstellung der Anatomie des menschlichen Herzens.

© PIC4U / stock.adobe.com

Schutzmechanismus entdeckt?

Warum Krebs im Herzen selten vorkommt

Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht