MERS

Neue Todesopfer in Jemen und Saudi-Arabien

Drei weitere MERS-Todesopfer: In Saudi-Arabien sind laut Behördenangaben zwei Frauen an den Folgen der Infektion gestorben. In Jemen konnte einer Mutter nicht mehr geholfen werden.

Veröffentlicht:

SANAA/RIAD. Im Jemen ist eine zweifache Mutter an den Folgen einer Infektion mit dem MERS-Coronavirus gestorben, nachdem mehrere staatliche Krankenhäuser ihr die Behandlung verweigert haben sollen.

Schließlich sei die Frau in einer Privatklinik in der Hauptstadt Sanaa gelandet, berichtete das jemenitische Nachrichtenportal "Barakish.net" in der Nacht zum Freitag. Dort seien die Ärzte nicht auf das MERS-Virus spezialisiert gewesen und hätten die Frau nicht mehr retten können.

Am stärksten betroffen von der Krankheit ist momentan Saudi-Arabien. Das Gesundheitsministerium in Riad gab am Freitag weitere MERS-Todesopfer bekannt - zwei Frauen seien gestorben.

Die Behörden hätten das Virus in den Städten Medina, Riad und Dschidda zudem bei 14 weiteren Patienten gefunden, hieß es. Seit März ist die Zahl der Infektionen in dem Königreich sprunghaft angestiegen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Claudia Vollbracht, Humanbiologin und medizinische Wissenschaftlerin beim Unternehmen Pascoe

© [M] Privat; Levan / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie Vitamin-C-Infusionen bei COVID-19 helfen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe
Das sagt die Wissenschaft: Vitamin C und COVID-19

© Maksim Tkachenko / Getty Images / iStock

SARS-CoV-2 und COVID-19

Das sagt die Wissenschaft: Vitamin C und COVID-19

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Zeitgenössischer Kupferstich von William T. G. Morton und Kollegen im Massachusetts General Hospital in Boston. Mittels eines Glaskolbens führte Morton die Äthernarkose vor.

© akg-images / picture-alliance

175 Jahre Anästhesie

Triumph über den Schmerz

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit