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MERS

Neue Todesopfer in Jemen und Saudi-Arabien

Drei weitere MERS-Todesopfer: In Saudi-Arabien sind laut Behördenangaben zwei Frauen an den Folgen der Infektion gestorben. In Jemen konnte einer Mutter nicht mehr geholfen werden.

Veröffentlicht:

SANAA/RIAD. Im Jemen ist eine zweifache Mutter an den Folgen einer Infektion mit dem MERS-Coronavirus gestorben, nachdem mehrere staatliche Krankenhäuser ihr die Behandlung verweigert haben sollen.

Schließlich sei die Frau in einer Privatklinik in der Hauptstadt Sanaa gelandet, berichtete das jemenitische Nachrichtenportal "Barakish.net" in der Nacht zum Freitag. Dort seien die Ärzte nicht auf das MERS-Virus spezialisiert gewesen und hätten die Frau nicht mehr retten können.

Am stärksten betroffen von der Krankheit ist momentan Saudi-Arabien. Das Gesundheitsministerium in Riad gab am Freitag weitere MERS-Todesopfer bekannt - zwei Frauen seien gestorben.

Die Behörden hätten das Virus in den Städten Medina, Riad und Dschidda zudem bei 14 weiteren Patienten gefunden, hieß es. Seit März ist die Zahl der Infektionen in dem Königreich sprunghaft angestiegen. (dpa)

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