MERS

Neue Todesopfer in Jemen und Saudi-Arabien

Drei weitere MERS-Todesopfer: In Saudi-Arabien sind laut Behördenangaben zwei Frauen an den Folgen der Infektion gestorben. In Jemen konnte einer Mutter nicht mehr geholfen werden.

Veröffentlicht: 16.05.2014, 15:04 Uhr

SANAA/RIAD. Im Jemen ist eine zweifache Mutter an den Folgen einer Infektion mit dem MERS-Coronavirus gestorben, nachdem mehrere staatliche Krankenhäuser ihr die Behandlung verweigert haben sollen.

Schließlich sei die Frau in einer Privatklinik in der Hauptstadt Sanaa gelandet, berichtete das jemenitische Nachrichtenportal "Barakish.net" in der Nacht zum Freitag. Dort seien die Ärzte nicht auf das MERS-Virus spezialisiert gewesen und hätten die Frau nicht mehr retten können.

Am stärksten betroffen von der Krankheit ist momentan Saudi-Arabien. Das Gesundheitsministerium in Riad gab am Freitag weitere MERS-Todesopfer bekannt - zwei Frauen seien gestorben.

Die Behörden hätten das Virus in den Städten Medina, Riad und Dschidda zudem bei 14 weiteren Patienten gefunden, hieß es. Seit März ist die Zahl der Infektionen in dem Königreich sprunghaft angestiegen. (dpa)

Mehr zum Thema

Beteiligungsscore ist hilfreich

CT spiegelt die Schwere der COVID-19-Pneumonie

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Infektionsrate, Letalität und Co

Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

KBV-Chef Gassen

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

Existenzsorgen bei Laborärzten

Weniger Aufträge durch Corona

Existenzsorgen bei Laborärzten

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden