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Leberkarzinom

Neuer Biomarker im Fokus

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MAINZ. Die Mainzer-Wissenschaftsstiftung fördert mit 15.000 Euro ein Forschungsprojekt des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT). Dessen zentrale Frage lautet: Welche molekularen Faktoren tragen zur Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) bei?

Die Antwort soll zur Entwicklung neuer Therapieansätze des Leberzellkarzinoms beitragen, teilt die Universitätsmedizin Mainz mit.

Die Wissenschaftlerin Dr. Nadine Gehrke von der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik und des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT)der Universitätsmedizin Mainz zielt mit ihrem Forschungsvorhaben darauf ab, neue Biomarker für die Diagnostik und die Therapie des HCCs zu entwickeln.

Dafür untersucht sie die Bedeutung des Proteins B cell leukemia-3 (Bcl-3) bei der Entstehung des HCC, heißt es in der Mitteilung. Die Fördersumme mit einjähriger Laufzeit dient zur Deckung von Kosten für die molekularen Analysen und die beteiligten Wissenschaftler. Es ist das erste Förderprojekt der im Dezember 2015 gegründeten Stiftung.

Ein Schwerpunkt der Analysen sind Zelltod- und Entzündungsprozesse, die unter dem Einfluss von Bcl-3 und dessen Interaktionspartnern entstehen. Wichtig ist zudem der translationale Aspekt der Forschungsarbeit: Die in den experimentellen Modellen gewonnenen Erkenntnisse werden in die klinische Versorgung übertragen und bei HCC- Patienten überprüft.

Dazu untersuchen und vergleichen die Wissenschaftler die Ausschüttung von Bcl-3 in Patienten mit verschiedenen Erkrankungsstadien. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, die Bedeutung für den Erkrankungsverlauf zu verstehen. (eb)

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