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Mehrere Fälle bestätigt

Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo

Erst vor wenigen Tagen wurde die Ebola-Epidemie im Nordwesten des Kongos für beendet erklärt. Doch ausruhen können sich die Behörden nicht. Es sind neue Fälle der gefährlichen Krankheit aufgetaucht – am anderen Ende des Landes.

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Mitarbeiter des Gesundheitsamtes desinfizieren ein Gebäude des Krankenhauses in Mbandaka (Archivbild). Kurz nach Ende der jüngsten Ebola-Epidemie im Kongo sind nun neue Fälle der gefährlichen Krankheit aufgetaucht.

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes desinfizieren ein Gebäude des Krankenhauses in Mbandaka (Archivbild). Kurz nach Ende der jüngsten Ebola-Epidemie im Kongo sind nun neue Fälle der gefährlichen Krankheit aufgetaucht.

© John Bompengo/AP/dpa

GOMA. Nur eine Woche nach Ende der jüngsten Ebola-Epidemie im Kongo sind neue Fälle aufgetaucht. Von sechs analysierten Blutproben von Erkrankten aus der Region um die Stadt Beni im Nordosten des Landes sei das Virus in vier Fällen nachgewiesen worden, erklärte das Gesundheitsministerium in Kinshasa. Örtliche Behördenvertreter hatten demnach am Wochenende von 26 Erkrankungen eines mutmaßlichen hämorrhagischen Fiebers und 20 Todesfällen berichtet.

Die Laborproben werden nun weiter untersucht, um die Quelle der Erkrankungen zu eruieren. Es blieb daher zunächst unklar, ob die Krankheitsfälle mit der jüngsten Ebola-Epidemie in und nahe der rund 1500 Kilometer weiter westlich gelegenen Stadt Mbandaka zusammenhingen. Dieser Ausbruch war vergangene Woche nach 42 Tagen ohne Neuansteckungen vom Kongo und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für beendet erklärt worden.

Zehnte Ebola-Epidemie im Kongo

Das Land müsse sich nun einer neuen Ebola-Epidemie stellen, der zehnten in Kongos jüngster Geschichte, teile Gesundheitsminister Oly Ilunga Kalenga mit. Man werde jegliche Maßnahmen ergreifen, um diesen neuen Ausbruch schnell einzudämmen. Zwölf Experten sollten demnach bereits am Donnerstag in Beni eintreffen.

In der kürzlich für beendet erklärten Epidemie im Nordwesten gab es insgesamt 54 Ebola-Verdachtsfälle, 33 Menschen starben. In 38 Fällen wurde das Virus nachgewiesen. Dies war der erste Ausbruch im Kongo, bei dem die Krankheit in einer Stadt festgestellt wurde. Da Mbandaka mit rund 1,2 Millionen Einwohnern durch einen Fluss, Straßen und einem Flughafen mit anderen Orten vernetzt ist, war die Sorge groß, dass sich das Virus ausbreiten könnte. (dpa)

Lesen Sie dazu auch: Ebola: "Antikörper-Cocktail" in der Entwicklung

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