Rückenleiden

Neuer Versorgungsvertrag der TK

Veröffentlicht:

BERLIN. Wirbelsäulenchirurgie durchs Schlüsselloch, Dekompression und Schmerztherapie - das bietet das Grönemeyer Institut für MikroTherapie in Berlin nun auch Versicherten der Techniker Krankenkasse im Rahmen eines Versorgungsvertrages bei verschiedenen festgelegten Indikationen.

Dabei kommt falls nötig auch das neue Lasernavigationssystem (LNS) zum Einsatz, das es laut TK bislang nur an drei Standorten in Deutschland gibt.

Die Kasse will mit dem Angebot dem Umstand Rechnung tragen, dass Rückenleiden bereits Platz drei der Diagnosen mit den meisten Fehltagen in Berlin belegen.

Bandscheibenschäden folgen auf Platz fünf. Die TK Berlin setzt darauf, dass die sanften Eingriffe eine meist ambulante Therapie ermöglichen. (ami)

Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Anne C. Leber

Leserzuschrift von Heike Weinert, TK-Landesvertretung Berlin/Brandenburg

Sehr geehrte Redaktion,
in der Ärzte Zeitung vom 19.2.2013 veröffentlichten Sie den Leserkommentar von Herrn Dr. Michael Herzau zur Kooperation der TK mit dem Grönemeyer Institut für MikroTherapie Berlin. Bei diesem Angebot geht es um ein multidisziplinäres Angebot von ambulanten schmerz- und mikrotherapeutischen sowie (neuro-)chirurgischen Eingriffe an der Wirbelsäule. Am Angebot beteiligt sind sowohl Radiologen als auch Orthopäden. Die schmerztherapeutische Anamnese erfolgt
regelmäßig durch einen Orthopäden.
Freundliche Grüße
Heike Weinert
TK-Landesvertretung Berlin/Brandenburg

Dr. Michael Herzau

Spielt die TK jetzt PKV?

Fast zeitgleich mit dem Erscheinen des obigen Artikels, nämlich am 05.02.2013 lehnte der GKV-Spitzenverband in einem Gespräch mit Dr. Köhler die Fortführung der "Schlüsselloch"-Schmerztherapie an der Wirbelsäule durch Radologen als Leistung der GKV ab. Es sei denn, der Patient nimmt den Umweg über einen Schmerztherapeuten.
Herr Kollege Prof. Grönemeyer kocht mit dem gleichen radiologischen Wasser wie viele andere Kollegen, die jedoch nicht behaupten, dass es sich um "Weihwasser" handelt. Wäre interessant zu wissen, ob die TK dem geschätzten Kollegen einen Schmerztherapeuten sponsort.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit