Nierennervablation: Neue Option bei Hypertonie?

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DÜSSELDORF (eis). "Die renale Nierennervablation könnte vielen Hypertonikern eine neue Therapieoption eröffnen", hat Professor Roland Schmieder aus Erlangen beim Diabetes Update in Düsseldorf gesagt. Die Daten einer ersten Studie mit 50 Patienten seien vielversprechend (Lancet 373, 2009, 1275). Die Patienten hatten trotz antihypertensiver Therapie (im Mittel 4,7 Medikamente!) einen mittleren Blutdruck von 177/101 mmHg. In den Nierenarterien der Patienten wurden per Katheter mit Hochfrequenz-Ablation Sympathikusfasern entlang der Arteria renalis zerstört. Der Blutdruck sank binnen neun Monaten im Mittel um 21/17 mmHg. Renovaskuläre Komplikationen gab es nicht.

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