Herz-Gefäßkrankheiten

One for the heart: Polypille nimmt erste Hürden

Veröffentlicht:

ORLANDO (mut). Je eine Herzarznei aus fünf Wirkstoffgruppen in einer Tablette - damit lassen sich kardiovaskuläre Risikofaktoren ähnlich gut reduzieren wie mit Einzelsubstanzen, hieß es beim ACC-Kongress in Orlando. An einer Phase-II-Studie nahmen über 2000 Personen ohne KHK teil, die mindestens einen kardiovaskulären Risikofaktor hatten. 412 erhielten drei Monate eine Polypille mit Hydrochlorothiazid, Atenolol, Ramipril, Simvastatin und ASS.

Acht weitere Gruppen bekamen verschiedene Kombinationen der Einzelsubstanzen in selber Dosis. Das Ergebnis: Die Senkung von Blutdruck und Pulsrate war ähnlich wie mit Einzeltherapien, nur die LDL-Senkung war mit der Polypille etwas schlechter (27 vs. 32 mg/dl). Nebenwirkungen waren mit der Polypille nicht häufiger.

Mehr zum Thema

Corona und Herz-Kreislauf-Erkrankung

COVID-19-Impfung sicher bei kardiovaskulärer Erkrankung

Online-Umfrage

Sollte das Residualrisiko bei Hochrisikopatienten weiter gesenkt werden?

Kooperation | In Kooperation mit: Amarin
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Auch im Notdienst kann Fernbehandlung eine Option sein.

© M.Dörr & M.Frommherz / stock.adobe.com

Keine Mengenbegrenzung

Videosprechstunden im Notdienst? Ab Juli möglich!