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Onkologe warnt vor Panikmache bei Lantus®

BERLIN (eb). Der Vorsitzende der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e. V., Professor Gerhard Ehninger, hat im Zusammenhang mit Berichten über ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko durch Insulin glargin (Lantus®) vor Panikmache gewarnt. "Patienten, die damit behandelt werden, können sicher sein und sollten unbedingt dabei bleiben", sagte der Internist und Onkologe.

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Ehninger kritisierte laut einer Pressemitteilung, der Mitautor der deutschen Studie, Professor Peter Sawicki, Leiter des IQWiG, bediene sich "eines Taschenspielertricks, um seine Verteufelung des Medikamentes zu untermauern." Ehninger: "Sawicki vergleicht, gestützt auf Versichertendaten, aber in einer neuen Untersuchung Äpfel mit Birnen". Bei den Zusammenstellungen könne er nicht angeben, welcher Diabetestyp vorliege.

Wichtige Angaben zu Krebsrisikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Diabetes-Dauer und innere Insulinproduktion wurden ebenfalls vermisst. Ehninger: "Als Sawicki die Daten beider Gruppen vergleicht, stellt sich heraus, dass die Gruppe mit Insulin glargin sogar ein geringeres Krebsrisiko hat und die Sterblichkeit 30 Prozent geringer ist. Er hat die Daten durch falsch angewendete mathematische Methoden so verändert, dass aus einem verminderten ein erhöhtes Krebsrisiko wird."

www.dgho.de

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