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Onkologie-Zentren drängen in neuen Versorgungssektor

BERLIN (af). Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) fordert für den ambulanten spezialärztlichen Sektor einheitliche Qualitätsanforderungen auf sehr hohem Niveau.

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Ärzte betrachten Röntgenbilder. Interdisziplinarität soll den geplanten ambulanten spezialärztlichen Sektor auszeichnen.

Ärzte betrachten Röntgenbilder. Interdisziplinarität soll den geplanten ambulanten spezialärztlichen Sektor auszeichnen.

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"Wenn jede Klitsche Hurra schreit", werde er misstrauisch, sagte Professor Gerhard Ehninger, Geschäftsführer der DGHO am Mittwoch in Berlin.

Der mit dem Versorgungsgesetz geplante neue Sektor dürfe nicht nur als Einnahmequelle betrachtet werden.

Das von der Fachgesellschaft geforderte Niveau könne ein Organfacharzt nicht gewährleisten, wenn er im Quartal nur eine Handvoll Krebspatienten sehe, sagte Ehninger.

Klare Richtlinien vom GBA gefordert

Die in der Weiterbildungsordnung definierte Zusatzbezeichnung "medikamentöse Therapie" sei als einziges Qualitätsmerkmal nicht ausreichend für den Zugang zu dem neuen ambulanten spezialärztlichen Sektor. Alle darin tätigen Ärzte sollten die Expertise für Zytostatikatherapien nachweisen müssen, sagte Ehninger.

Der Gemeinsame Bundesausschuss müsse eine klare Richtlinie formulieren, forderte der DGHO-Chef. Er kündigte an, dass die Onkologischen Zentren die Chance nutzen wollten, Zugang zum ambulanten Sektor zu erhalten.

Lesen Sie dazu auch: Onkologen outen sich als stille Rationierer

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