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Orales Ibandronat wirkt effektiv bei Knochenfiliae

BERLIN (gvg). Mit pro Tag 50 Milligramm Ibandronat als Tablette können Knochenkomplikationen bei metastasiertem Mamma-Ca genauso effektiv reduziert werden wie mit Kurzinfusionen.

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Das Bisphosphonat Ibandronat (Bondronat®) greift in den Mevalonsäurestoffwechsel der Osteoklasten ein und führt so zum Funktionsverlust oder plötzlichen Zelltod. Dadurch lassen sich bei Frauen mit Brustkrebs ossäre Komplikationen verringern.

Eine doppelblinde Multicenter-Studie mit 430 Frauen habe ergeben, daß dieser Effekt nicht nur durch die intravenöse Anwendung von Ibandronat erreicht werden kann, sondern auch durch Einnahme von täglich einer 50-Milligramm-Tablette dieser Substanz, sagte der Orthopäde Dr. Andreas Kurth von der Uni Mannheim beim Krebskongreß in Berlin.

Über eine Zeit von 96 Wochen habe - verglichen mit Placebo - die Zahl radiologisch nachweisbarer Wirbelfrakturen sowie die Zahl der erforderlichen Radiotherapien und stabilisierenden Operationen signifikant gesenkt werden können, so Kurth bei einem Symposium von Hoffmann-La Roche.

Vor allem die Zahl der Radiotherapien gilt als Marker für das Ausmaß der Tumorschmerzen. Für die Dauertherapie könne aufgrund dieser Daten bedenkenlos das orale Präparat eingenommen werden. Es sollte 30 Minuten vor dem Essen geschluckt werden. Unbedingt intravenös behandeln sollten Ärzte weiterhin bei akuten Schmerzen sowie bei höhergradiger Hyperkalzämie.

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