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Herzinfarkt

Oxidativer Stress schädigt Herzzellen

Diabetes verdoppelt das Risiko, nach einem Herzinfarkt zu sterben. Eine mögliche Ursache haben Forscher jetzt identifiziert.

Veröffentlicht:

GÖTTINGEN. "Die Ergebnisse unserer Studie legen nahe, dass es ein durch oxidativen Stress aktiviertes Protein ist, das die Wahrscheinlichkeit eines plötzlichen Todes bei Diabetikern nach einem Herzinfarkt deutlich erhöht", wird Professor Lars S. Maier in einer Mitteilung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zitiert.

Als oxidiertes Protein hat das Team mit Forschern von UMG und der University of Iowa in den USA das sogenannte CaMKII identifiziert. Aktuell können Patienten mit hohen Mengen an oxidiertem CaMKII im Herzgewebe nicht behandelt werden. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es aber, die Warnsignale des Herzens besser zu erkennen.

"Unsere Untersuchungen bei Mäusen weisen darauf hin, dass eine gestörte Herzfrequenzvariabilität und eine langsame Herzfrequenz nach einem Herzinfarkt bei Hochrisiko-Patienten mit Diabetes ein Grund für einen plötzlichen Herztod sein könnte (J Clin Invest 2013; 123: 1262).

Daher sollte möglicherweise darauf geachtet werden, dass diese so genannten bradykarden Phasen möglichst verhindert werden", so Maier. (eb)

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