Paraguay erklärt Notstand wegen Dengue-Fieber

ASUNCION (mut). In Paraguay hat das Parlament wegen der hohen Zahl von Dengue-Erkrankungen den Notstand ausgerufen. Nach offiziellen Angaben sind seit Jahresbeginn über 10 000 Menschen erkrankt.

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Nach Berichten der Nachrichtenagentur AFP gilt die Regelung zunächst für 60 Tage. Behörden und Krankenhäuser wird es damit ermöglicht, verstärkt und unbürokratisch gegen die Krankheit vorzugehen. Nach offiziellen Angaben sind in dem südamerikanischen Land seit Anfang des Jahres zwischen 10 000 und 15 000 Menschen an Dengue-Fieber erkrankt und vier gestorben. Nach Berichten von Gewerkschaftsvertretern soll die Zahl der Infizierten dagegen mit etwa 60 000 weitaus höher liegen.

Auch Brasilien ist stark betroffen: Dort wurden bis Ende Januar über 21 000 Erkrankungen gemeldet. Das Centrum für Reisemedizin rät bei Personen, die mit grippeähnlichen Symptomen aus Südamerika kommen, genau abzuklären, ob es sich um Dengue-Fieber handelt. Eine erhöhte Infektions-Gefahr besteht in der Region bis zum Ende der Regenzeit im Mai.

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