Parkinson-Patienten wünschen sich eine Therapie, die 24 Stunden wirkt
Die retardierte Form des Dopamin-Agonisten Ropinirol kann eine ganztägige Kontrolle erleichtern. Das betrifft motorische und nicht-motorische Symptome bei Patienten mit Morbus Parkinson.
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Bestimmte Chemikalien können Parkinson auslösen. Die durch Pestizide verursachte Nervenkrankheit wird daher in die amtliche Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Arbeitgeber hatten im Vorfeld Kritik geübt.
Die medikamentöse Versorgung von Älteren in Deutschland ist verbesserungsbedürftig. Eine Studie identifizierte sechs Gruppen, bei denen sich eine Überprüfung der Medikamentenpläne lohnen könnte. Besonders Personen mit neurologischen Erkrankungen sind wohl betroffen.
Multiple Sklerose (MS) kann weitreichende Auswirkungen auf körperliche und kognitive Fähigkeiten haben. Aktuelle Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven auf die Versorgung der Patienten.
Welche Auswirkungen hat die Therapie bei MS auf die Lebensqualität? Langzeitdaten lieferten Erkenntnisse dazu und beziehen sowohl körperliche als auch mentale Aspekte mit ein.
Als besonders belastend werden bei MS häufig nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern vor allem Symptome wie Fatigue, kognitive Beeinträchtigungen oder Depressionen erlebt.
In der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS hat der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab über den Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren eine anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil gezeigt – sowohl bei kürzlich diagnostizierten, therapienaiven Patientinnen und Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) als auch in der Gesamtpopulation.
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Die generalisierte Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene, chronische neuromuskuläre Autoimmunerkrankung. Jeweils gehäuft tritt die generalisierte MG bei jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren oder bei Männern zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr auf.
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In der Therapie kaum einer anderen seltenen Erkrankung wurden innerhalb weniger Jahre so große Fortschritte erzielt wie bei der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie. Dabei war besonders die EU-Zulassung der ersten oralen Therapie mit Risdiplam im Jahr 2021 richtungsweisend.
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Seit Herbst 2025 leitet Patricia Schartau das neu geschaffene Zentrum für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Regensburg. Im Gepäck: Zwei Jahrzehnte Erfahrungen aus England.
KI-Tools können den Druck in Arztpraxen mindern – blind vertrauen dürfen Praxisteams der Künstlichen Intelligenz aber nicht. Zwei hausärztliche Kollegen schildern ihre Erfahrungen und werfen einen Blick auf Chancen und Risiken.
Worauf internistisch bei Patienten mit Bewusstseinsstörungen achten? Ein Kollege nennt die häufigsten Auslöser – und erläutert, wieso die saubere Einordnung von Synkopen bei der Diagnostik besonders helfen kann.
Somnologen versuchen bei schlafbezogenen Atmungsstörungen zunehmend differenziert zu behandeln. Die CPAP-Beatmung bleibt bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) jedoch Erstlinientherapie – aus guten Gründen.
Wer nicht nur sprichwörtlich am Stock geht, ist für jede Hilfe dankbar. Die alternativmedizinische Osteopathie wird sogar von den Krankenkassen subventioniert – trotz fehlender Evidenz.
Neuere Medikamente – IL-23-Inhibitoren, JAK-Inhibitoren und S1P-Modulatoren – haben die Therapieoptionen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen erweitert. Was ist für die Praxis wichtig?