Studie

Parkinson und Hautkrebs hängen zusammen

Schon lange vermuten Forscher eine Verbindung zwischen Melanomen und Parkinson. Jetzt haben US-Forscher eine solche in einer Studie gefunden.

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Wer Hautkrebs hat, erkrankt auch öfter an Parkinson – und umgekehrt, so eine neue Studie.

Wer Hautkrebs hat, erkrankt auch öfter an Parkinson – und umgekehrt, so eine neue Studie.

© goa novi / Fotolia

ROCHESTER, MINNESOTA. Parkinson-Patienten haben ein viel höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken – und umgekehrt. Das haben Wissenschaftler der US-amerikanischen Mayo Klinik in einer Studie herausgefunden, die sie in den Mayo Clinic Proceedings publiziert haben.

Das Risiko ist laut den Forschern in beiden Richtungen ungefähr vier Mal höher. Die Studienautoren griffen auf Daten des Rochester Epidemiology Project zurück und verglichen 974 Parkinson-Patienten mit 2922 Patienten ohne Parkinson. Sie untersuchten auch 1544 Melanom-Patienten und berechneten für diese das Parkinson-Risiko auf 35 Jahre.

Uneinigkeit über den Auslöser

Forscher hatten seit Jahrzehnten einen Zusammenhang vermutet, betont die Mayo Klinik in einer Pressemitteilung, Unsicherheit besteht aber darin, ob der Wirkstoff Levodopa in Parkinson-Medikamenten zu Hautkrebs beiträgt.

"Die zukünftige Forschung sollte sich darauf konzentrieren, Gene, Immunreaktionen und Umwelteinflüsse zu identifizieren, die beide Erkrankungen miteinander verbinden", sagt Studienautorin Dr. Lauren Dalvin. (ajo)

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