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Paul Schölmerich Preis verliehen

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WIESBADEN (eb). Die Deutsch-Rumänische Akademie hat den mit 8000 Euro dotierten Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin dieses Jahr an zwei Mediziner verliehen, teilt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit.

Dr. Sebastian Arnold vom Uniklinikum Freiburg hat einen Schlüsselfaktor identifiziert, um Herzmuskelzellen aus Stammzellen zu gewinnen. Vor allem die frühen Schritte der Entwicklung wurden bisher nur unzureichend verstanden.

Das Team um Arnold habe ein Eiweiß entdeckt, das embryonale Stammzellen benötigt, um das Kardiomyozyten-spezifische Programm zu aktivieren, so die DGIM. Es handele sich um den sogenannten Transkriptionsfaktor Eomesodermin.

Dr. Philip Wenzel von der Universität Mainz erhält den Preis für seine Forschung zur Hypertonie-Entstehung. Indem die Forscher um Wenzel bestimmte Zellen des Immunsystems vernichteten, sei es ihnen gelungen, die Wirkung von Angiotensin II dramatisch abzuschwächen, meldet die DGIM.

Bluthochdruck und gefährliche Gefäßveränderungen nahmen folglich ab. Die Ergebnisse bestätigen sehr eindeutig die Therapie mit ACE-Hemmern und AR-Blockern, hätten die Juroren festgestellt.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des 118. Internistenkongresses in Wiesbaden statt.

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