COPD

Preis für Aclidiniumbromid steht

Veröffentlicht:

BERLIN. Berlin Chemie und der GKV-Spitzenverband haben sich fristgerecht auf einen Erstattungsbetrag für das neue Anticholinergicum Aclidiniumbromid gegen COPD geeinigt. Das Präparat wird unter den Warenzeichen Bretaris® (für den Wirkstoff) und Genuair® (für den Inhalator) vermarktet.

Laut Hersteller ist Aclidiniumbromid das erste Anticholinergikum, das einer frühen Nutzenbewertung nach AMNOG unterzogen wurde. Als zweckmäßige Vergleichstherapie galten langwirksame Beta-2-Sympathomimetika (Formoterol, Salmeterol) und/oder langwirksame Anticholinergika (Tiotropiumbromid) und ab Therapiestufe III zusätzlich inhalative Corticosteroide. Das Urteil des GBA lautete, für Aclidiniumbromid sei "kein Zusatznutzen belegt".

Der mit dem Kassenverband vereinbarte Erstattungspreis tritt am 1. Oktober in Kraft. "Damit bleibt Bretaris® Genuair® uneingeschränkt verordnungs- und erstattungsfähig und ist eine das Budget des Arztes entlastende Alternative zu anderen langwirksamen Anticholinergika", heißt es in einer Mitteilung von Berlin Chemie.

Bretaris® Genuair® wird seit Oktober 2012 unter Lizenz von Almirall in Deutschland vertrieben. (eb)

Mehr zum Thema

Jetzt anmelden

Neues zur Lunge beim PneumoUpdate

COPD-Exazerbation

Metaanalyse: Jeder achte AECOPD-Patient hat Lungenembolie

Oftmals wird Asthma vermutet

Häufig zu spät erkannt: Idiopathische subglottische Stenose

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impetigo bei einem fünf Jahre alten Kind.

© FotoHelin / stock.adobe.com

practica 2021

Bei Impetigo contagiosa ist Abstrich meist überflüssig

Gut ausgebildete Medizinische Fachangestellte werden immer häufiger aus den Praxen abgeworben, beklagt Virchowbund-Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich. In der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, wie systemrelevant MFA sind.

© Virchowbund

MFA häufig abgeworben

Virchowbund-Chef: „Ein Arzt alleine ist noch keine Praxis!“

Will beim 125. Deutschen Ärztetag Vizepräsident der Bundesärztekammer werden: Dr. Günther Matheis, Thoraxchirurg und Kammerchef Rheinland-Pfalz.

© Ines Engelmohr

Exklusiv Dr. Günther Matheis im Interview

„Hedgefonds werden auch im KV-System zu einem Problem“