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Probiotika schützen Darm bei Radiatio

SAINT LOUIS (hub). Das Dünndarmepithel ist besonders empfindlich für radioaktive Strahlen.

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Das macht sich auch bemerkbar, wenn Patienten etwa wegen Prostata-, Zervix- oder Blasenkrebs eine Radiatio erhalten. Wird dann der Dünndarm in Mitleidenschaft gezogen, muss die Strahlendosis reduziert oder die Therapie unterbrochen werden.

Abhilfe könnte eine prophylaktische Therapie mit Lactobacillus rhamnosus bieten. Erhielten Mäuse vor einer Bestrahlung die probiotischen Bakterien, war die Apoptoserate in den Epithelzellen des Dünndarmes deutlich geringer als bei Mäusen, die kein Probiotikum erhalten hatten: Die Apoptoserate war fast halbiert und lag bei 18 versus 33 Prozent (Gut online, 24. Oktober 2011).

Diese Schutzfunktion übten die Lactobacillen aber nur aus, wenn die Mäuse vor der Bestrahlung damit gefüttert wurden. Nach der Radiatio hatte das Probiotikum keinen Effekt auf die Apoptoserate der Epithelzellen.

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