Raucher in Deutschland - Zahlen und Fakten

In Deutschland greifen täglich etwa 17 Millionen Erwachsene zur Zigarette. Im Einzelnen:

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  • RAUCHER: Etwa 37 Prozent der erwachsenen Männer und 28 Prozent der Frauen in Deutschland rauchen. Bei den 20- bis 24jährigen haben Raucher den höchsten Anteil. Die Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) spricht von etwa 5,8 Millionen Nikotinabhängigen mit einem Konsum von täglich mehr als 20 Zigaretten. Der Drogenbericht 2005 sieht eine rückläufige Raucherquote bei Jugendlichen (20 Prozent). Eine Studie der WHO nannte deutsche Jugendliche 2004 immer noch "Europameister" im Rauchen.
  • NICHT- UND PASSIVRAUCHER: Umfragen zufolge fühlen sich mehr als 60 Prozent der Nichtraucher durch Tabakqualm gestört, jeder dritte davon am Arbeitsplatz. Im Jahr 2003 hat fast jeder dritte Raucher mindestens ein Mal versucht, sein Laster aufzugeben.
  • GESUNDHEITSRISIKEN: Jährlich gibt es in Deutschland laut Drogenbericht und DHS etwa 110 000 "tabakbedingte Todesfälle", etwa 300 pro Tag. Zu den häufigsten Folgen des Rauchens gehören Krebs, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen und Magengeschwüre. Eine Studie von 2000 bezifferte die Kosten für Gesundheit und Wirtschaft auf jährlich 17 Milliarden Euro.
  • TABAKBRANCHE: Die Branche hat 2005 im Inland 96 Milliarden Zigaretten abgesetzt, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um etwa 14 Prozent. Zugelegt hat dagegen der steuerlich begünstigte Feinschnitt zum Selberdrehen, von dem etwa 33 000 Tonnen und damit 37 Prozent mehr als 2004 verkauft wurden. Insgesamt arbeiten in der Branche - vom Anbau über den Hersteller bis zur Ladentheke - knapp 100 000 Bundesbürger.
  • TABAKSTEUER: Der Bund kassierte 2005 insgesamt 14,4 Milliarden Euro Tabaksteuer. Zum bislang letzten Mal wurde die Steuer auf Tabakprodukte zum 1. September vergangenen Jahres erhöht. (dpa)
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