Infektionen

Referenzzentrum bittet um Probe bei Masernverdacht

BERLIN (eb). Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) Masern, Mumps, Röteln bittet Ärzte um Mithilfe. Von Patienten mit Masernverdacht soll Probenmaterial entnommen und an das NRZ am Robert-Koch-Institut geschickt werden.

Veröffentlicht: 08.02.2006, 08:00 Uhr

Ziel des Programms zur Masern-Elimination in Deutschland sind Impfraten über 95 Prozent und eine labordiagnostische Abklärung bei über 80 Prozent der Patienten mit Masernverdacht. Ärzte werden dazu um Mithilfe gebeten.

Geeignete Proben sind Urin, Rachen- und Konjunktiva-Abstriche für den Virusnachweis sowie Serum oder Speichel aus Zahntaschen zum Antikörpernachweis. Entnahmesets mit Entnahme-Hinweisen gibt es bei Gesundheitsämtern oder beim RKI.

Das Untersuchungsergebnis wird schriftlich mitgeteilt. Auskünfte erteilen Dr. Annette Mankertz (Tel.: 0 18 88 /7 54 25 16) und Dr. Sabine Santibanez (-7 54 23 08).

Versand der Proben an: NRZ Masern, Mumps, Röteln, Robert-Koch-Institut, Dr. Annette Mankertz, Nordufer 20, 13353 Berlin, Fax: 0 18 88 / 7 54 25 98, E-Mail: mankertza@rki.de

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