Röntgenexperten üben Kritik an Brust-Screening

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MÜNCHEN (ddp). Mit der Einführung des Mammografie-Screenings zur Brustkrebsvorsorge sehen Fachleute die Existenz hochspezialisierter Brustzentren und Unikliniken bedroht. Der Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), Maximilian Reiser, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", das Programm habe gravierende Mängel.

Die großen Zentren seien von der Früherkennung und Therapie ausgeschlossen. Mit viel Aufwand und hohen Kosten sei eine "diagnostische Parallelwelt" bei niedergelassenen Ärzten etabliert worden, die wichtige Methoden wie die Stanz-Biopsie erst neu erlernen mussten, betonte Reiser.

Das Brustkrebs-Screening soll ab 2008 flächendeckend Frauen zwischen 50 und 69 angeboten werden.

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