COVID-19-Impfung

Sachsen schließt Ende 2022 alle Impfzentren

Im Freistaat Sachsen sollen ab nächstem Jahr Corona-Impfungen überwiegend bei Niedergelassenen verabreicht werden. Ende des Jahres will das Land alle Impfzentren dichtmachen.

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Dresden. Sachsen lässt zum Jahresende alle Impfzentren endgültig schließen. Von Beginn des neuen Jahres an sollen die Corona-Impfungen überwiegend bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verabreicht werden, teilte das Sozialministerium in Dresden mit. Das Ministerium begründete die Schließung der Impfzentren damit, dass sich die Bundesregierung vom neuen Jahr an nicht mehr an den Kosten beteiligen wolle.

In Sachsen hatten das Deutsche Rote Kreuz und die KV Sachsen seit rund zwei Jahren die Impfzentren im Auftrag des Sozialministeriums betrieben. Dort seien rund 3,3 Millionen Impfdosen gespritzt worden. Zuletzt seien allerdings mehr als 90 Prozent der Corona-Impfungen in Sachsen bei niedergelassenen Medizinern erfolgt.

Obsolet geworden sind nun außerdem Pläne von Sozialministerin Petra Köpping (SPD), dass vom neuen Jahr an die Landkreise und Kommunen für zusätzliche Impfangebote zuständig sein sollen. „Ich bedaure ein Stück weit, dass unsere Pläne, die Kommunen ab 2023 bei lokal ergänzenden Impfstrukturen finanziell zu unterstützen, so nicht mehr umsetzbar sind“, sagte Köpping. (sve)

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