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Schutz für Alte und Schwache

Wolfgang GeisselVon Wolfgang Geissel Veröffentlicht:

Wegen der schlimmen Schmerzen kann Herpes zoster Menschen in den Selbstmord treiben. Die Krankheit wird durch eine Reaktivierung der im Körper persistierenden Varizella-Zoster-Viren ausgelöst, etwa jeder dritte Mensch in Deutschland erkrankt in seinem Leben daran. Die Rate der Erkrankungen nimmt dabei mit dem Alter zu und auch immungeschwächte Menschen haben ein erhöhtes Risiko.

Von der neuen STIKO-Empfehlung für die Zoster-Impfung können daher in Deutschland viele tausend Menschen profitieren. Denn der Totimpfstoff schützt auch die Risikogruppen gut: Ein neuartiger Wirkverstärker sorgt dafür, dass damit die Immunseneszenz überwunden werden kann, wovon alte Menschen profitieren. Und bei der Impfung mit Erreger-Antigenen ist eine Infektion ausgeschlossen, was den Schutz bei angeborener oder erworbener Immunschwäche ermöglicht.

Der Impfstoff ist zudem sicher: In Studien mit über 38.000 Probanden gab es kein Signal für schwere Nebenwirkungen, unterstreicht das Robert Koch-Institut. Allerdings: Impflinge sind auf eine erhöhte Reaktogenität vorzubereiten. Leichtere lokale und systemische Nebenwirkungen sind häufiger als bei anderen Impfstoffen. Ein geringer Preis für einen immensen Nutzen!

Lesen Sie dazu auch: STIKO: Zoster-Impfempfehlung für Senioren und chronisch Kranke!

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