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Statin schützt Gefäße schon bei normalem LDL

NEW ORLEANS (Rö). Die Primärprävention von Herz-Gefäß-Erkrankungen erscheint nach einer aktuellen großen Studie in neuem Licht. Bei Menschen mit eher niedrigen LDL-Cholesterinwerten, die nur erhöhte Spiegel des hoch sensitiven C-reaktiven Proteins (hsCRP) haben, werden durch Therapie mit einem sehr starken Statin Herzinfarkt- und Schlaganfall-Raten etwa halbiert.

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Herz und Gefäße - hier dargestellt in einem Modell.

Herz und Gefäße - hier dargestellt in einem Modell.

© Foto: s. kaulitzki@fotolia.de

Die Ergebnisse der JUPITER*-Studie sind der viel diskutierte Paukenschlag beim großen Herzkongress in New Orleans (wie berichtet). An der Studie hatten fast 18 000 Menschen teilgenommen mit einem niedrigen LDL-Spiegel und nur erhöhten Werte des hoch sensitiven C-reaktiven Proteins. Sie erhielten per Zufallsauswahl 20 mg Rosuvastatin oder Placebo.

Bereits nach 1,9 Jahren musste die Studie gestoppt werden, weil mit dem Statin der zusammengesetzte primäre Endpunkt aus kardiovaskulären Ereignissen und Tod im Vergleich zu Placebo deutlich vermindert war - und zwar um 44 Prozent. Absolut gesehen hatten den Endpunkt 1,6 Prozent der Patienten mit dem Statin erreicht, aber 2,8 Prozent mit Placebo.

*JUPITER: Justification for the Use of Statins in Primary Prevention: An Intervention Trial Evaluating Rosuvastatin

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: KHK-Prävention nach Präeklampsie

Lesen Sie auch: Nutzen von ASS zum Gefäßschutz bei Diabetikern bleibt unklar Nutzen von Vitamin A und E fürs Herz in Studie nicht belegt Hibiskus-Tee senkt systolischen Blutdruck um 13 mmHg

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